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Kitzbühel

Konrad Wieser zum Ehrenmitglied der Stadtfeuerwehr ernannt

Ehrenmitglied Konrad Wieser

Konrad Wieser kümmerte sich zwanzig Jahre lang als Kassier um die Finanzen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kitzbühel. Bei der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Das Feuerwehrjahr 2025 war für die Feuerwehr Kitzbühel kein ruhiges Jahr. Es war jedoch auch kein Jahr einzelner, herausragender Großereignisse, die sich leicht und plakativ erzählen lassen. Vielmehr war es ein Jahr der ständigen Präsenz, hoher Grenzbelastung und dauerhafter Verantwortung. Mit insgesamt 281 Einsätzen erreichte die Feuerwehr Kitzbühel erneut ein sehr hohes Einsatzniveau. Solche Zahlen mögen nach außen hin beeindruckend wirken, sind intern jedoch mit der notwendigen Sachlichkeit zu betrachten. Ein steigendes Einsatzaufkommen ist kein Ziel und kein Erfolg an sich, sondern Ausdruck veränderter Rahmenbedingungen, zunehmender Verdichtung, steigender Komplexität sowie wachsender Anforderungen an eine freiwillige Organisation.

Mit diesen Worten eröffnete Kommandant Andreas Reisch die 154. Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Kitzbühel am Freitag, dem 6. Februar 2026, im Saal der Musikschule Kitzbühel. Nach der Eröffnung und Begrüßung folgte eine umfassende Reflexion des vergangenen Jahres.

Insgesamt wurde die Feuerwehr Kitzbühel zu 281 Einsätzen alarmiert, die sich wie folgt gliederten:

 

140 technische Einsätze

129 Brandeinsätze

12 Brandsicherheitswachen

 

Diese Zahlen verdeutlichen, dass sich das Einsatzspektrum längst über den klassischen Brandeinsatz hinausentwickelt hat. Technische Hilfeleistungen, Sicherungsmaßnahmen, Unwetterschäden, Verkehrsunfälle und infrastrukturelle Probleme gehören mittlerweile zum täglichen Aufgabengebiet. Besonders auffällig war erneut die Anzahl der Brandmeldealarme. Insgesamt kam es zu 93 Alarmierungen, von denen 72 als Fehl- oder Täuschungsalarme eingestuft wurden, darunter auch böswillig ausgelöste Druckknopfmelder. In der Öffentlichkeit werden solche Einsätze häufig als „unnötig“ wahrgenommen. Intern ist jedoch klar, dass in einem Großteil dieser Fälle durch das rasche Eingreifen der Feuerwehr Probleme gelöst oder größere Schäden verhindert werden konnten. In rund 80 % dieser Einsätze konnte das jeweilige Problem erst durch das Handeln der Feuerwehr beseitigt werden. 

Feuerwehrarbeit misst sich nicht nur an Großereignissen, sondern insbesondere an rechtzeitigem und angemessenem Eingreifen. 

Das Jahr 2025 war geprägt von zahlreichen Herausforderungen, intensiven Einsätzen und kameradschaftlichen Momenten. Um den hohen Anforderungen gerecht zu werden, wurden zahlreiche Übungen und Schulungen durchgeführt, wie Kommandant-Stellvertreter Florian Obermoser berichtete.

Auch die Feuerwehrjugend war wieder sehr aktiv. Aktuell sind 15 Jugendliche Teil der Feuerwehrjugend. Im Jahr 2025 wurden 51 Zusammenkünfte abgehalten, um den Nachwuchs bestmöglich auszubilden, berichtete Jugendbetreuer Stefan Klapeer.

25.02.2026