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Stadtgemeinde
Kitzbühel

Hahnenkammrennen 2011

24.01.2011 00:00

Disziplinierte Fans beim Hahnenkammwochenende  
  
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35.000 Zuschauer verwandelten am gestrigen Samstag die Kitzbüheler Innenstadt zu einer großen Apres-Ski-Party. Die Bilanz der Veranstalteragentur FutureEvents, die im Auftrag der Stadt Kitzbühel die Innenstadtaktivitäten am Hahnenkammwochenende organisierte, fällt absolut positiv aus: Es gab weniger Rettungseinsätze, weniger Raufereien und die Fans zeigten sich sehr diszipliniert.
 
Die Rettung in Kitzbühel verzeichnete von Freitag bis Sonntag 24 Einsätze, davon wurden 13 Abtransporte durchgeführt. 25 Prozent dieser Einsätze waren auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen, der Rest auf Stürze. Zusätzlich wurden drei Kreislaufzusammenbrüche und ein psychiatischer Einsatz verzeichnet. "Die Einsatzkräfte waren mit dem Verhalten der Fans sehr zufrieden und sie attestierten weniger Einsätze als in den vergangenen Jahren. Ich denke, dass sich unser softes Alkoholpräventionsprogramm bezahlt gemacht hat. Das Feedback der 40 Standbetreiber war überaus positiv und insgesamt wurden in den letzten Tagen alleine in der Innenstadt mehr als 100.000 Dosen Gösser Bier verkauft. Die sonstigen Verkaufsschlager waren der Hot Bull, Trempl Punsch und die gastronomische Angebotspalette, die von Austern bis hin zu klassischen Würsteln und Steaks reichte. Für das nächste Jahr haben bereits Gespräche begonnen, um das kulinarische Angebot weiter auszubauen", beschreibt Organisator Wolfgang Weiss. 
 
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Auf hohem Niveau wurde in der Nacht auf Sonntag die Kitzbüheler Innenstadt gereinigt. "Innerhalb von zwei Stunden war die Stadt wieder sauber. Die Arbeiter der Stadt und die Firma AVE haben tolle Arbeit geleistet. Ausgezahlt hat sich hier auch die Verdopplung der Müllbehältnisse in der Innenstadt. Für das nächste Jahr wollen wir weiter am Entsorgungskonzept arbeiten, um die Apres-Ski-Party in Kitzbühel zu einem Vorzeigeprojekt in Sachen Umweltschutz zu entwickeln", sagt Weiss. 

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Positive Bilanz von Bürgermeister Winkler
Kitzbühels Bürgermeister Dr. Klaus Winkler blickt zufrieden auf die letzten Tage zurück. Der große Wermutstropfen war der schwere Sturz von Hans Grugger beim Training: "Die Bilanz fällt absolut positiv aus. Wir hatten hervorragende Witterungsverhältnisse und wunderbare Bilder gingen aus Kitzbühel in die ganze Welt. Die gesamte Logistik der Zuschauermassen am Renngelände und in der Innenstadt wurde hervorragend gemeistert. Besonders freut mich die perfekte Abwicklung der Festivitäten, nur wenige Stunden nach dem Slalom schlägt schon wieder der Puls der Stadt normal. Allerdings hoffen wir alle, dass es Hans Grugger bald wieder besser geht. Sobald das der Fall ist, können wir sagen, dass es ein perfektes Wochenende war." Von den Standbetreibern in der Innenstadt bekam Bürgermeister Winkler sehr gutes Feedback, aber "für das nächste Jahr werden wir vielleicht die Zahl der Beschallungstürme reduzieren."

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24.01.2011