Die Stadt Kitzbühel stellt der Feuerwehr und der
Stadtpolizei für deren Einsatzfahrzeuge lebensrettende Defibrillatoren zur
Verfügung. Ein weiterer Defibrillator wird neben dem Eingang am Rathaus für die
Öffentlichkeit frei zugänglich sein.
Bei
Rettungseinsätzen ist die Geschwindigkeit für lebensrettende Maßnahmen oberstes
Gebot. Aus diesem Grund unterstützt die Stadt Kitzbühel jene Einsatzkräfte, die
oftmals als erste vor Ort sind. Sowohl das Einsatzfahrzeug der Stadtpolizei,
wie auch das Kommandofahrzeug der Feuerwehr wurden daher mit Defibrillatoren
ausgestattet. „Wir sind gelegentlich schneller bei einer Unfallstelle, als die
Rettung“, erklärt Kitzbühels Feuerwehrkommandant Andreas Reisch, „deshalb ist
eine gute medizinische Ausstattung unseres ersten Einsatzfahrzeuges besonders
wichtig.“ Bei der Kitzbüheler Feuerwehr setzt man zudem seit Längerem ein
besonderes Augenmerk auf die Erste Hilfe. „Wir haben innerhalb unserer
Mannschaft einen Feuerwehrmedizinischen Dienst aufgebaut, bei dem auch mehrere
Notfallsanitäter dabei sind“, ergänzt Kommandant Reisch.
Für
Kitzbühels Bürgermeister Dr. Klaus Winkler und Sicherheits-Stadtrat Alexander
Gamper ist die Versorgung der Bevölkerung mit medizinischen Notfallgeräten
generell von großer Bedeutung. „Wir werden daher einen weiteren Defibrillator
öffentlich zugänglich machen und neben dem Eingang zum Rathaus anbringen“,
erklärt Bürgermeister Dr. Winkler. „Zudem werden in nächster Zeit auch noch an
weiteren Standorten in Kitzbühel Defibrillatoren zur Verfügung gestellt“,
ergänzt Sicherheitsstadtrat Gamper. Die Bedienung dieser oft lebensrettenden
Geräte ist so konzipiert, dass sie für jeden machbar ist. „Einfach aufklappen
und den Anweisungen der automatischen Stimme folgen“, erklärt Bernhard
Gschnaller, Geschäftsführer vom Roten Kreuz Kitzbühel. Man könne nichts falsch
machen. „Wichtig ist, dass man im Notfall sofort handelt“, unterstreicht
Gschnaller die Bedeutung eines Defibrillators.