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Klärwerk Kitzbühel

Bild: Klärwerk Kitzbühel Wasser, eines der wichtigsten, aber auch empfindlichsten Elemente im ökoligischen Kreislauf hatte in Kitzbühel bereits früh einen hohen Stellenwert. Als sich andere Gemeinden noch weigerten die enormen Kosten für Kanalisation und Wiederaufbereitung zu investieren. War Kitzbühel bereits beizeiten tätig. 1972 wurde die erste Kläranlage des Tiroler Unterlandes in Betrieb genommen Mit 17.000 Einwohnergleichwerten war sie aber nach zehn Jahren Betrieb an ihrer Leistungsgrenze angelangt. 1984 schlossen sich die Gemeinden Kitzbühel, Aurach und Jochberg zum Abwasserverband (AWV) „Großache-Süd“ zusammen. Die Stadt Kitzbühel konnte zusätzliche Grundflächen zum Klärwerksareal erwerben, das den Vorteil hatte, dass von einer beengten Bauweise abgegangen werden konnte. Auf einer Fläche von 19.500 Quadratmetern wurde innerhalb von dreieinhalb Jahren eine dem letzten Stand der Technik entsprechende Abwasserreinigungsanlage für 50.000 Einwohnergleichwerte errichtet.
Der umbaute Raum beträgt im Unterflur 14.500 Kubikmeter und im Überflur 15.100 Kubikmeter. Der Erweiterungsbau verschlang 7 Mio. €. 80 Prozent der Investitionssumme stammen von einem langfristigen Wasserwirtschaftsfonddarlehen, nicht rückzahlbare zehn Prozent steuerte das Land Tirol bei, die restlichen zehn Prozent wurden von Kitzbühel mit 80,8, Jochberg 10,6 und Aurach 8,6 Prozent aufgebracht.

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Ing. Walter Hinterholzer

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